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Vielleicht ist es ein Faible für die vergessenen Ecken dieses
Kontinents, vielleicht ist es aber auch nur die Neugier, die uns immer
wieder in die letzten Ecken treibt.
Wiedereinmal geht es in eine Ecke, die
als Transkarpatien noch heute Poeten und Schriftsteller
bezaubert. Auch uns hat diese Landschaft im Fünfländereck
zwischen Polen, der Ukraine, Rumänien, Ungarn und der Slowakei in
ihren Bann gezogen.
Uralte Buchenwälder, verträumte Almwiesen und über allem
die Poloninen, jene unbewaldeten Höhenzüge, von denen
man glaubt, sie seien unendlich wollen wir entdecken.
Einst
lebten hier Lemken,
Huzulen und Ruthenen, Volksgruppen, die selbst in den
entlegensten Karpaten schon längst Geschichte sind. Unzählige
Kriege, Stalins Politik der ethnischen Säuberungen und nicht
zuletzt die Moderne, liessen ihren traditionellen Handwerken und ihrem
Hirtendasein keine Chance zum Überleben. Umso mehr Stoff bieten
sie heute für Sagen und Mythen.
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Reiseanforderungen
 Diese
Reise
ist
eine Entdeckerreise. Mensch
und Material sollten also bereit zu Abenteuern sein. Wir
fahren
unbekannte
Strecken,
die
je
nach
Wettereinfluss
einfach
bis extrem schwer befahrbar sein können.
Unser Ziel ist es die alpine Bergregion der Karpaten zu befahren und da
kann es immer zu Überraschungen kommen. Die FahrerInnen müssen über
eine solide Offroad-Erfahrung mit ihrem Auto verfügen und trotzdem
bereit sein, sich nach dem schwächsten Glied der Kette zu richten.
Gegenseitige Rücksicht und Hilfe wird selbst der Stärkste irgendwann
einmal brauchen. Wir lassen niemanden in den Bergen zurück. Im
Regelfall führen wir diese Touren mit zwei Autos, so dass es immer
möglich ist, auf unterschiedliche Bedingungen einzugehen. Die
teilnehmenden
Fahrzeuge müssen auf MT-Reifen fahren, ein gutes Fahrwerk besitzen und
über eigenes
Bergezubehör
(Handschuhe für Fahrer und Beifahrer, 2 Bergegurte, mind. 2 Schäkel,
Spaten, Wagenheber oder Highlift) verfügen. Eine Winde kann hilfreich
sein, ist aber keine Bedingung zur Teilnahme. Auch die eigene
Campingausrüstung sollte für eine längere Reise ausgelegt
sein.
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Reiseverlauf
Zum
Start zu dieser Reise in die östlichste Bergwelt der Karpaten
treffen wir uns am 20. August bei Sanok,
im äussersten Südosten Polens. Ein einfacher Campingplatz ist unsere
Basis und den ersten Abend verbringen wir gemeinsam beim Abendessen am
San. Bevor wir uns
am nächsten Morgen über die Grenze aufmachen, gibt es nochmal die
Chance den Proviant zu
vervollständigen. Danach geht es gemeinsam über die
Grenze in die Ukraine. Noch einige
Kilometer weiter, raus aus dem Grenztrubel und wir suchen uns eine
nette, erste Wiese um unser Camp aufzuschlagen.
Für die nächsten Tage tauchen wir nun ein in die
urtümliche Bergwelt der Ostkarpaten, die wegen ihrer schier
unendlichen Buchenwälder auch gerne Waldkarpaten genannt werden.
Erfahren werden wir faszinierende Landschaften, sehen werden wir
freilebende Pferdeherden und begegnen werden wir hunderten von
Blaubeerpflückern. Tagsüber können wir in den kleinen
Dorfläden den Proviant um "echte" Tomaten oder ähnliche
Köstlichkeiten aufstocken, mittags machen wir Rast an einem netten
Fleckchen und abends schlagen wir unser Camp wieder irgendwo neben
einem sauberen Gebirgsbach auf.
Jeden Tag kommen wir unserem Ziel, den ukrainischen Poloninen
näher. Poloninen, so nennt man die baumlosen Gipfelkämme der
östlichen Karpaten. Mindestens drei von ihnen, so haben wir uns
vorgenommen, wollen wir bezwingen. Natürlich muss das Wetter
mitspielen, um diesen Plan einhalten zu können, aber der August
gilt als der regenärmste Monat der Region. Abends dann können wir
am gemeinsamen Lagerfeuer über
die Erlebnisse des Tages, die ausgefahrenen Wege, die Menschen, denen
wir begegnet sind oder einfach über die Landschaft und ihre
Kultur sinnieren.
Am Vorabend des letzten Tages wollen wir dann wieder zurück in die
Zivilsation finden. Dazu kehren wir gemeinsam zurück auf den
Campingplatz bei Sanok. Eine heisse Dusche nach den Tagen in der
Wildnis tut sicher gut und die Gewissheit, dass um Schluss nochmal
ein ruhiger Tag geplant ist, an dem wir die eine oder andere der alten
orthodoxen Holzkirchen, oder bei Interesse das
Freilichtmuseum in Sanok besuchen und auf die Geschichte der alten
Volksstämme treffen. Den letzten Abend lassen wir uns
bedienen und gehen Essen, bevor sie dann am nächsten Tag die
Heimreise
antreten werden.
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Termin
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Dauer
Die Reisedauer
beträgt 10 Tage. Hinzu kommt noch die von ihnen benötigte Zeit für die
individuelle An- und Abreise.
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Anzahl der Teilnehmer
Die
Mindesteilnehmerzahl beträgt 3 Fahrzeuge. Die Teilnehmerzahl wird
auf
maximal 7 Fahrzeuge begrenzt.
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Anreise
Die
Anreise
erfolgt individuell zum Treffpunkt in der
Nähe der Stadt Sanok in Süd-Ost Polen. Den genauen Treffpunkt
teilen wir ihnen vor Reisebeginn mit.
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Rückreise
Der Reiseverlauf ist
so geplant, dass wir am vorletzten Tag wieder gemeinsam über die Grenze
nach Polen fahren. Sollte es uns gelingen auch die
südlichste der Poloninen zu befahren, kann es besonders für
süddeutsche Teilnehmer angenehmer sein, den kürzeren Rückweg über
Rumänien zu wählen. Dann werden wir auf den letzten Tag in Sanok
verzichten und das gemeinsame Abschlussessen in Rahiv oder Chust
geniessen.
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Übernachtung + Vepflegung
Dies
ist eine expedition. Mit Ausnahme des An- und Abreisetages campen
wir in freier Natur. Sie übernachten also
in ihrem Wagen, Dachzelt oder Zelt. Auch die Verpflegung erfolgt
individuell.
Einkaufen werden wir fast täglich in den kleinen Dorfläden und auf den
Basaren an der Strecke.
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Generelle Hinweise
EU-Bürger
und
Bürger
der
Schweiz
können visafrei in die
Ukraine
einreisen.
Sie benötigen dazu einen gültigen Reisepass
für jede
Person im Fahrzeug. Kinder benötigen ebenfalls einen Pass.
Haustiere benötigen
zusätzlich zum EU-Impfpass (für Polen) ein gültiges
Drittlandzertifikat. Ebenso unbedingt erforderlich ist eine auch
für die Ukraine ausgestellte (gültige) grüne
Versicherungskarte, sowie
der
Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Hilfreich kann sicher auch
ein für dieses Land gültiger Auslandschutzbrief sein.
Nach erfolgter
Anmeldung
informieren wir sie ausführlich über die zu beachtenden
Regeln.
Sitzt der Halter nicht mit im Auto (Firmenwagen, Leasingfahrzeuge, etc)
so benötigen sie eine aktuelle, beglaubigte Vollmacht am besten auf
Russisch.
Weil man uns an den Grenzen immer wieder für
Jagdtouristen
hielt, hier noch der Hinweis, dass Waffen nicht mitgeführt werden
dürfen. Auch Pfefferspray, Elektroschocker, Macheten und Schlagstöcke
gelten bei der
Grenzkontrolle als Waffe. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der
FussballEM die Grenzer verstärkt nach solchen Gegenständen suchen
werden.
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Preis
1.128,-EUR
pro teilnehmendem
Fahrzeug mit 2 Personen inklusive der vorstehenden
Leistungen.
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Enthaltene Leistungen
10 Tage Reiseleitung
und Betreuung
durch mtm-szczecin
2 gemeinsame Abendessen in Restaurants
3 Campingplatzübernachtungen im eigenen Zelt
Alle weiteren Übernachtungen finden im eigenen Zelt in der freien
Natur
statt.
Eintrittsgelder bei Besichtigungen
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Veranstalter
mtm
-
ul.
czorsztynska
14
-
PL
71-163 Szczecin
email:
mtm@inet.pl - Tel: +48 - 601 85 68 94
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Kontakt & Buchung
Ihre Fragen,
Anfragen und ihren Buchungswunsch richten sie bitte
schriftlich per email an: 4x4eastward.eu Dringende
Anfragen
beantworten
wir
auch
gerne
per
Telefon:
+48
601 85 68 94
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Anmeldeschluss ist der 10.
Juni 2012
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Ein
Bericht ist die beste Beschreibung und hier finden sie den Bericht
unserer Reise in die Waldkarpaten im Jahre >2008<
4x4eastward-blog
Auch in unserem Blog finden sie einige Bilder und Berichte
Gerne beantworten wir ihre
weiteren
Fragen. Schreiben sie uns eine e-mail
oder rufen sie uns einfach an.
Auch auf den folgenden verlinkten Seiten finden sich viele
nützliche
Informationen.
Auswärtiges
Amt
Reisehinweise
Apropo Reisehinweise, wie ist es um die
Sicherheit bestellt?
Unsere
Erfahrungen in den vergangenen Jahren waren geprägt von erlebter
Gastfreundschaft und freundlichem Interesse. Unsicher haben wir uns nie
gefühlt.
Ihre Fragen,
Anfragen und ihren Buchungswunsch richten sie bitte
schriftlich per email an: 4x4eastward.eu Dringende
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wir
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